Gesundheitsinitiative Äquatorialguinea

Mamy Africa e.V. prüft Möglichkeiten, seine Gesundheitsarbeit perspektivisch auch nach Äquatorialguinea auszuweiten. In Malabo finden bereits erste Gespräche und Begegnungen mit lokalen sowie europäischen Akteuren statt. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Guy Kouemou führte hierzu persönlich Gespräche im Centro Médico La Paz in Malabo.

Erste Gespräche in Malabo
Mamy Africa e.V. befindet sich derzeit in einer frühen Sondierungsphase für mögliche Gesundheitsprojekte in Äquatorialguinea.
Der persönliche Austausch vor Ort dient dazu, medizinische Einrichtungen, Versorgungsstrukturen und mögliche Kooperationsfelder besser kennenzulernen. Auf dieser Grundlage prüft Mamy Africa e.V., welche Ansätze langfristig sinnvoll und nachhaltig umgesetzt werden können.


Unsere Vision für Äquatorialguinea
Mamy Africa e.V. möchte sich perspektivisch an einer gemeinsamen Vision für Äquatorialguinea beteiligen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen auf Bioko und im Festland, insbesondere in abgelegenen und schwer erreichbaren Regionen, besser an eine notfallmedizinische Versorgung angebunden werden können. Gedacht wird dabei an ein Netzwerk aus medizinischen Einheiten, Evakuationsmöglichkeiten und geeigneten Transportstrukturen, um auch entlegene Gebiete schneller zu erreichen.
Mamy Africa e.V. sieht seine Rolle dabei insbesondere im sozialen Bereich: Der Zugang zu medizinischer Hilfe soll nicht vom Einkommen abhängen. Gerade Menschen, die sich Versorgung nur schwer leisten können, sollen in einer solchen Struktur mitgedacht werden.
[Kartenansicht: Bioko & Festland mit Pins]

Diese Perspektive befindet sich noch im Aufbau und lebt vom Austausch mit lokalen und internationalen Akteuren. Mamy Africa e.V. möchte solche Ansätze aufmerksam begleiten und sich dort einbringen, wo soziale Teilhabe, medizinische Erreichbarkeit und nachhaltige Versorgung zusammengeführt werden können.
Gesundheit gemeinsam weiterdenken
Der Ausbau medizinischer Versorgung in schwer erreichbaren Regionen kann nur durch langfristige Zusammenarbeit, lokale Erfahrung und tragfähige Strukturen gelingen. Mamy Africa e.V. möchte diesen Weg gemeinsam mit lokalen und internationalen Akteuren weiterentwickeln und sich insbesondere dort einbringen, wo soziale Teilhabe und der Zugang zu medizinischer Versorgung gestärkt werden können.